Zwei Männer schwingen auf Sand
Zürich, 25.08.2016

An diesem Wochenende kämpfen die stärksten Männer der Schweiz in Estavayer-le-Lac um die Schwingerkrone. Über 50'000 Zuschauer werden die Kämpfe am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest live in der Arena mitverfolgen.

1. Ticket für die Arena zu teuer oder keines mehr bekommen?

Auch ohne Ticket kann man zum Schwingfest reisen, denn das Festgelände kann frei betreten werden. Sogar die Wettkämpfe der Hornusser und Steinwerfer sind gratis und äusserst sehenswert. Nur für die Arena benötigt man Tickets.

Wer also einfach in die gewaltige Stimmung dieses Grossanlasses eintauchen will, dem wird auch ohne Ticket sehr viel geboten, inklusiv Festzelten, Darbietungen und Konzerten.

2. Navi ausschalten

Das Schwingfest findet in diesem Jahr auf dem Areal des Militärflugplatzes Payerne statt. Das Navigationssystem findet sich dort nicht zurecht. Also: Navi ausschalten und der Signalisation des Veranstalters folgen.

3. Kratzer am Auto – Loch im Portemonnaie vermeiden

Wer mit dem Auto anreist, muss mit Gedränge und Stau rechnen. Kratzer am Lack und kleinere Auffahrunfälle sind vorprogrammiert. Autobesitzer mit einer Teilkaskoversicherung müssen den von ihnen verursachten Schaden am eigenen Auto selbst tragen. Die Kosten für die Reparatur des angefahrenen Autos zahlt jedoch die Versicherung.

Hat der Unfallverursacher eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, zahlt diese auch die Reparatur des eigenen Fahrzeugs. Der Fahrer übernimmt lediglich den Selbstbehalt und sein Bonus wird gekürzt. Das heisst, seine Versicherungsprämie steigt.

Wichtig zu wissen: Hat der Fahrer grob fahrlässig gehandelt, kann ihn die Versicherung zur Kasse bitten.

Tipp: Bei kleineren Kratzern kann es sich lohnen, den Betrag selbst zu zahlen. Oftmals übersteigen der Selbstbehalt und die aufgrund des Bonusverlust zusätzlich zu bezahlenden Prämien die Reparaturkosten.

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4. Schlauer Videos versenden

Steigt die Spannung in der Arena, steigt auch die Anzahl der Smartphone-Nutzer, die das Spektakel per Livestream oder Video festhalten. Bei der Übertragung über Soziale Medien wie Facebook oder direkt an Freunde kann es zu Verzögerungen oder Ausfällen kommen.

«Wenn gleichzeitig mehrere zehntausend Personen am selben Ort ihr Smartphone nutzen, ist das Mobilfunknetz stark belastet», erklärt Telekom-Experte Ralf Beyeler vom Konsumentenportal Verivox. Sein Tipp: «Videos 20 Minuten nach dem Kampf verschicken.»

5. Hitzegefahren ernst nehmen

Heiss wird es beim Grossanlass zu und hergehen. Und das nicht nur wegen der spannenden Kämpfe – auch das Wetter heizt den Zuschauern bei hochsommerlichen Temperaturen ein. Da kann es schnell zu einem Sonnenbrand oder einer Überhitzung kommen. Hier ein paar Grundregeln, um sich zu schützen:

  • Körperliche Anstrengungen vermeiden: Feuern Sie Ihren Lieblingsschwinger also lieber nicht allzu wild an.
  • Viel Trinken: Wasser ist optimal, bei Alkohol besonders vorsichtig sein.
  • Sonnencreme verwenden, Kopf bedecken und Schatten suchen: Ausgefallene Hüte sollten Sie aber lieber vermeiden. Sonst gibt es noch Krach mit dem Zuschauer hinter Ihnen, wenn der nichts mehr sieht.

Übrigens: Auf dem Festgelände gibt es auch einen Sanitätsposten, an den man sich bei medizinischen Problemen wenden kann.

6. Medizinische Hilfe im Notfall

Wer in einem Spital vor Ort behandelt wird, muss die Behandlungskosten nicht selbst tragen. Im Notfall darf sich der Versicherte immer an die nächstgelegene Behandlungsstelle wenden. Dies auch wenn er in einem anderen Kanton wohnt.

Auch Versicherte mit einem Hausarztmodell oder einem Telmedmodell dürfen im Notfall direkt einen Arzt aufsuchen. Allerdings sollten diese ihre Versicherung so schnell wie möglich darüber informieren.

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7. Entspannt feiern und auf dem Festgelände schlafen

Wer die ganze Nacht auf dem Gelände feiern und keine lange Rückreise auf sich nehmen will, kann direkt am Rand des Festgeländes campieren. Es gibt Stellplätze für Zelte und Wohnwagen.

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