Après-Ski Getränk
Zürich, 10.01.2017

Die Skigebiete bieten zurzeit traumhafte Bedingungen. Kein Wunder, strömen die Skisportler jetzt in die Alpen. Und nach einem Tag im Schnee lassen viele den Abend beim Après-Ski ausklingen. Das Konsumenten-Portal Verivox hat Tipps zusammengestellt, wie es sich beim Après-Ski unbeschwert feiern lässt.

Über ein Drittel der Schweizer Bevölkerung ist im Winter auf Ski oder Snowboard unterwegs. Wer nach dem Pistenspass noch nicht genug hat, rundet gerne beim Après-Ski den Tag ab. Das Konsumenten-Portal Verivox hat die wichtigsten Tipps für unfall- und sorgenfreies Après-Ski zusammengefasst.
 
• Die Kurve besser kriegen: Jedes Jahr verletzen sich gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) rund 65‘000 Ski- und Snowboardfahrer so schwer, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Wie viele Unfälle auf Alkohol zurückzuführen sind, wird statistisch nicht erhoben. In den Schweizer Skigebieten gibt es zwar keine Promillegrenze, wer alkoholisiert verunfallt, muss aber mit Leistungskürzungen der Unfallversicherung rechnen. Wurden Dritte verletzt, kann die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Leistungen kürzen oder ganz auf Zahlungen verzichten. Die Skigebiete behalten sich vor, alkoholisierte Gäste nicht zu befördern. Der Skipass kann in Extremfällen entzogen werden.
 
 Besser im Tal feiern: Wer noch im Skigebiet auf das Ende des Skitages anstösst, geht gleich mehrere Risiken ein. Alkoholisiert die Piste runter ist die falsche Abfahrtsvariante. Mit dem frühen Eindunkeln verschlechtern sich die Sichtverhältnisse rapide, die Gefahr eines Unfalls wird grösser. Glück hat, wer bei der letzten Pistenkontrolle eingesammelt wird. Wer danach unterwegs ist, verstösst gegen Bestimmungen der Bergbahnen. Bei einem Unfall übernehmen diese keine Haftung.
 
• Nüchtern nach Hause: Irgendwann ist auch der Après-Ski vorbei. Wer mit dem Auto nach Hause geht, sollte Folgendes beachten: Mit einer Alkoholkonzentration zwischen 0,5 und 0,79 Promille gibt es im besten Fall eine Busse und eine Verwarnung. Mit mehr als 0,8 Promille droht eine hohe Geldbusse oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Der Fahrausweis ist für mindestens drei Monate weg. Ist es nicht das erste Mal, dass ein Fahrer angetrunken erwischt wird, sind die Strafen deutlich schärfer.
 
• Leichtfüssig aufs Gaspedal: Wer nach dem Après-Ski noch in fahrtüchtigem Zustand ist, sollte unbedingt autofahrtaugliches Schuhwerk anziehen. Mit Ski- oder Snowboardschuhen hinter dem Steuer sitzen, kann zu einer Busse führen. Mit solchem Schuhwerk ist nicht gewährleistet, dass der Fahrer seinen Vorsichtspflichten jederzeit nachkommen kann, wie es das Gesetz[1] verlangt. Wer mit ungeeigneten Schuhen Auto fährt und einen Unfall verursacht, handelt grob fahrlässig. Die Autoversicherung kann die Leistungen kürzen oder die Schadensübernahme gar verweigern. Ein Bonus-Verlust ist wahrscheinlich.
 
Nach jedem Schadensfall können beide Seiten – Anbieter und Versicherter – die Autoversicherungspolice kündigen. Bei einer Kündigung bietet sich die Gelegenheit, zu einer günstigeren Autoversicherung zu wechseln. Über www.verivox.ch ist dies bequem und einfach möglich.