iPhone XS Gold Combo
Zürich, 13.09.2018

Mit einer wie gewöhnlich perfekt inszenierten Show hat Apple seine neusten iPhones vorgestellt. Gleich drei neue Modelle wurden dem interessierten Publikum schmackhaft gemacht. Die interessanteste Neuigkeit verbirgt sich jedoch unter der Hülle: Der A12 Bionic-Chip bietet für zukünftige Anwendungen ganz neue Möglichkeiten.


Beim neuen iPhone XS (ausgesprochen: „Ten S“) setzt Apple wieder einmal voll auf das Stilbewusstsein seiner Nutzer – goldenes Finish, glänzende Rückseite aus Glas, gestochen scharfe Fotos und brillianter Sound. Die Kamera des iPhone X wurde nochmals verbessert und ermöglicht nun das Verändern der Tiefenschärfe, nachdem das Foto geschossen wurde.

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Beim Preis setzt Apple seine Premium-Strategie weiter fort. Das iPhone XS mit 64GB Speicherplatz kostet in der Schweiz 1199.00 Franken. Mit 512 GB sogar 1639.00 Franken. Noch teurer wird das grössere iPhone XS Max, welches in der bestausgestatteten Ausführung mit 512 GB für 1739.00 Franken zu haben ist.

Preislich nähert sich das iPhone langsam aber sicher den Preisen eines MacBook Pro an. Aber auch von der Leistung her werden Apples Premium-Handys dem Laptops immer ähnlicher. Die eigentliche Neuerung ging dabei in der Präsentation fast ein wenig unter. Apple hat mit dem A12 Bionic einen neuen Chip verbaut, und dieser hat es in sich.

Was den A12 Bionic speziell macht

In den Modellen XS und XS Max verbaut Apple seine neuste Generation von Smartphone-Chips. Der A12 verfügt wie sein Vorgänger, der A11, über einen 64-Bit ARMv8-A CPU mit sechs Kernen, zwei High-Performance-Kerne, welche 15% schneller sein sollen als beim Vorgängermodell. Die vier anderen Kerne sind energieeffizient und sollen im Vergleich zum A11 50% weniger Energie verbrauchen. Dies führt zu mehr Performance bei gleichzeitig tieferem Energieverbrauch, wovon besonders rechenintensive Apps profitieren werden.

Die Neural Engine des Chips wurde nochmals deutlich verbessert und kann nun bis zu 5 Billionen Operationen in der Sekunde verarbeiten, was im Vergleich zum A11 eine knapp 9-fache Steigerung bedeutet. Ausserdem wurde die Neural Engine für Core ML geöffnet, wodurch Entwickler Apps bauen können, welche neuronale Netzwerke in Echtzeit trainieren lassen.  

Vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten

Während die neue Kamera und Spielereien wie Animojis sich gut vermarkten lassen, gehen Hardware-Upgrades in der Keynote von Apple immer ein wenig unter. Dabei hat gerade der neue Chip das Potential, wirkliche Neuerungen hervorzubringen. Die Möglichkeiten, welche sich App-Entwicklern bieten, wurde in der Keynote nur angeschnitten. Apps wie die demonstrierte Basketball-App „Homecourt“, welche in Echtzeit Daten zu Würfen und Trefferquoten sammelt, werden mit dem neuen Chip immer leistungsfähiger.

Gut möglich, dass gerade diese Chip-Generation AR-Apps einen neuen Schub geben wird. Wir sind gespannt, welche vielfältigen Umsetzungen die iOS-Entwickler für uns bereitstellen werden.

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