Junge Frau sitzt in einem lokal und freut sich über ihr Smartphone

Es gibt zwei Arten von Handy-Angeboten. Einerseits Handy-Abos, andererseits Prepaid-Angebote. Doch soll man sich für ein Handy-Abo oder ein Prepaid-Angebot entscheiden?

Bei einem Handy-Abo nutzt der Kunde zuerst das Smartphone, erst später flattert die Rechnung ins Haus. 58 Prozent aller Mobilfunkanschlüsse in der Schweiz sind Handy-Abos. Vielnutzer fahren in der Regel mit einem Handy-Abo besser.

Handy-Abo für Vielsurfer
Insbesondere wer mit seinem Smartphone grosse Datenmengen überträgt, bezahlt mit einem Handy-Abo mit echter Flatrate weniger. Auch einige günstige Roaming-Optionen sind nur mit einem Abo erhältlich. Bei Handy-Abos müssen die Kunden die Kündigungsfrist einhalten. Ausserdem sind Abo-Kunden mit Verträgen, die 12 oder 24 Monate laufen, unflexibel und lange an den Anbieter gebunden. Von vielen Anbietern gibt es inzwischen auch Abos ohne lange Mindestlaufzeit

Wenignutzer bezahlen mit Prepaid weniger
Bei einem Prepaid-Angebot zahlt der Kunde zuerst ein. Anschliessend kann man dann solange kommunizieren, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Der grosse Vorteil ist, dass Konsumenten nicht von einer grossen Rechnung überrascht werden können. Für Kinder und Jugendliche ist ein Prepaid-Angebot daher ideal. Für Wenignutzer ist ein Prepaid-Angebot in der Regel günstiger als mit ein Abo. Bei Prepaid-Angeboten gibt es keine Kündigungsfrist, Kunden sind damit sehr flexibel.

Es gibt inzwischen auch für Prepaid-Angebote günstige Inklusiv-Pakete oder sogar Flatrates. Insbesondere für das Surfen im Internet sollten Kunden aus Kostengründen unbedingt ein Datenpaket dazu kaufen. Dies ist bequem per SMS möglich. 

Ralf Beyeler, Telekom-Experte Konsumenten-Portal Verivox

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