Schreibtisch eines Doctor mit Smartphone und Stethoskop
Zürich, 19.10.2017

Fast alle grossen Krankenversiche­rer haben Apps, die dem Kunden neben papierloser Kommunikation viele praktische Extras bieten. Verivox hat die Apps unter die Lupe genommen und die wichtigsten Funktionen zusammengestellt.

Jeder Versicherte kennt das: Arzt-Rechnung per Post erhalten, Rückforderungsbeleg an die Krankenkasse schicken und dann einen Brief mit der Eingangsbestätigung, Zahlungseingang usw. erhalten – ein zeitaufwändiger und teurer Prozess. Dass es einfacher geht, haben die meisten Krankenkassen erkannt und bieten ihren Kunden Apps zur Übermittlung von Daten und zur Verwaltung ihrer Dokumente an.

 

Von den 9 Krankenversicherern mit Apps bieten alle die Möglichkeit, Rückforderungsbelege zu fotografieren und zu übertragen. Bis auf eine Ausnahme (Swica) können die Kunden auch ihre Dokumente in der App abrufen.

Tabelle: App-Funktionen im Vergleich

Krankenkassen-Apps

1App wird im November lanciert, Portal verfügt bereits über die Funktionen

2Eigene App mit identischen Funktionen wie die CSS-App

3Helsana hat auch ein mobile-optimiertes Portal mit deutlich mehr Funktionen als die App

 

Eine Änderung der Adresse ist bei allen Kassen, Ausnahme Helsana, möglich. Für kompliziertere Fälle steht den meisten Kunden eine Kontakt­möglichkeit via App zur Verfügung, bei einigen Kassen sogar als Chat.

 

Weit verbreitet und besonders kundenfreundlich ist die Möglichkeit, via App seinen aktuellen Stand der Franchise und des Selbstbehalts einzusehen. Ein echter Mehrwert ist auch die Information über versicherte Leistungen, welche die Atupri, CSS und die KPT anbieten.

 

Einige Krankenkassen fallen auch durch praktische Zusatzfunktionen auf. So gibt es bei der Sanitas ein digitales Impfbüchlein und eine Schüttelfunktion, die automatisch die Versichertenkarte aufruft. Bei Atupri können sich die Versicherten ihre Tarmed-Rechnungen in eine für Laien verständliche Sprache übersetzen lassen.

 

Alle Apps stehen für das iPhone und für Android-Geräte zur Verfügung.

 

Assura, Concordia und ÖKK noch ohne App

 

Die grösste Schweizer Krankenkasse Assura hat noch keine App, plant jedoch eine Einführung zu einem späteren Zeitpunkt. Die Concordia und die ÖKK planen die Lancierung eines mobile-optimierten Portals im kommenden Jahr. Bereits heute können ÖKK-Kunden allerdings ihre Rechnungen mit dem Smartphone fotografieren und als E-Mail an ihre Agentur schicken.

 

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