Auffahrunfall
Zürich, 29.06.2016

Die Kaskoversicherung kann freiwillig als Ergänzung zur obligatorischen Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Bei der Kaskoversicherung wird zwischen der Teil- und der Kollisionskasko- oder auch Vollkaskoversicherung unterschieden. Beide Versicherungen ersetzen Schäden am eigenen Auto.

Teilkaskoversicherung

Die freiwillige Teilkaskoversicherung versichert von Dritten verschuldete Schäden am eigenen Auto.

Dazu gehören:

  • Diebstahl
  • Elementarereignisse wie Hagel, Steinschlag oder Hochwasser
  • Feuer
  • Glasschäden
  • Kollisionen mit Tieren
  • Vandalenakte
  • Marderschäden
  • Schäden an persönlichen Gegenständen im Auto

Diese Risiken sind bei den Anbietern in unterschiedlichen Kombinationen versicherbar. Hier kommt es darauf an, was für den Versicherungsnehmer individuell tatsächlich notwendig ist. Zum Beispiel werden Lenker, die sich nur in der Stadt bewegen, kaum einen Wildunfall erleben und können auf dieses Modul im Versicherungsvertrag verzichten. Der oftmals empfohlene freiwillige höhere Selbstbehalt bei der Teilkaskoversicherung lohnt sich nur in den wenigsten Fällen, auch wenn er vordergründig die Prämie ein wenig senkt.

Kollisionskaskoversicherung

Die Kollisionskaskoversicherung deckt selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug ab. Zu einem solchen Schaden könnte es kommen, wenn beispielsweise beim Parkieren ein Zusammenstoss passiert. Die Kombination aus Teil- und Kollisionskasko heisst Vollkaskoversicherung. Eine Kollisionskaskoversicherung rechnet sich nicht in jedem Fall. Besitzer neuerer Fahrzeuge sollten eine Kollisionskaskoversicherung abschließen – am besten mit Zeitwertzusatz. Dieser garantiert im Fall eines Totalschadens eine Versicherungszahlung, die rund 20 Prozent höher liegt als der aktuelle Marktwert des Autos. So ist ein vergleichbares neues Fahrzeug eher leistbar.

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