Verkehrszeichen auf Landstraße im Nebel mit Autos
Zürich, 13.03.2017

In der Schweiz stirbt durchschnittlich jede Stunde ein Reh an den Folgen eines Autounfalls. Im Frühling und Frühsommer, wenn die Tiere auf Partnersuche sind, kommt es besonders häufig zu Kollisionen. Auch in der Nacht und in den frühen Morgenstunden ist das Risiko gross. Verantwortungsbewusste Autofahrerinnen und Autofahrer drosseln deshalb in der Nähe von Wäldern das Tempo. Polizei und Tierschutz raten zudem, nach Möglichkeit auf dem Mittelstreifen zu fahren und den rechten Rand im Auge zu behalten.

Kontaktieren Sie nach einem Unfall mit einem Wildtier unbedingt die Polizei oder den Wildhüter. Das Schweizer Tierschutzgesetz schreibt vor, dass sich Autofahrerinnen und Autofahrer um verletzte Tiere kümmern müssen. Wer ein verletztes Tier liegen lässt, wird wegen Fahrerflucht und Tierquälerei gebüsst. Bei Haustieren muss der Tierarzt oder die Person, der das Tier gehört, kontaktiert werden. Nähern Sie sich Wildtieren nicht, denn der Umgang mit Menschen ist ein grosser Stress für sie. Das ist auch der Grund, weshalb man verletzte Wildtiere nicht zum Tierarzt bringen darf.

Nach einer Kollision mit einem Wildtier kommt die Teilkasko-Versicherung für Schäden an Ihrem Fahrzeug auf. Der Unfallbericht von Polizei oder Wildhüter ist auch für die Autoversicherung wichtig: Ohne Protokoll kann sich die Autoversicherung weigern, den Schaden am Auto zu bezahlen!

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